Börgerende-Rethwisch

Sturmflutschäden: Börgerende-Rethwisch erhält 50.000 Euro

Börgerende-Rethwisch/pi. Neben anderen Gemeinden war auch die Gemeinde Börgerende-Rethwisch Anfang des Jahres von der Sturmflut „Axel“ betroffen, bei der Strände, Wege oder Gebäude in mehreren Küstenorten unseres Landes beschädigt wurden. Bereits wenige Tage nach der Sturmflut wurden ressortübergreifend Hilfsmittel in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro verfügbar gemacht. Das Ministerium für Inneres und Europa beteiligt sich mit 5 Mio. EUR.
„Die Gemeinden wurden entgegen des gängigen Antragsprozedere bereits kurz nach der Sturmflut darüber informiert, dass Sofortmaßnahmen zur Verkehrssicherung und zur Wiederherstellung der Strände ohne Bewilligung durchgeführt werden können. Dazu gehörte zum Beispiel das Beräumen und Wiederherstellen von Strandübergängen oder das Beseitigen von Dünenkliffs außerhalb von Küstenschutzanlagen. Normalerweise ist hierfür ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn nötig. Hier haben wir das Verfahren jedoch aus Gründen der Gefahrenabwehr beschleunigt.“ Insgesamt wurden 46 Anträge auf Unterstützung mit einem Finanzvolumen von rund 2,1 Millionen an das Innenministerium gerichtet. Zu den Antragstellern gehörte auch die Gemeinde Börgerende-Rethwisch. Dort wurde der Strand mit Treibgut und Unrat so stark verschmutzt, dass eine professionelle Firma mit der Beseitigung beauftragt werden musste. Mit 50.000 Euro unterstützt das Innenministerium die Gemeinde, die alles daran gesetzt hatte, um Einheimischen und Gästen einen ordentlichen Strandbereich in der Urlaubssaison präsentieren zu können. Einen entsprechenden Bewilligungsbescheid übergab Innenminister Lorenz Caffier in Börgerende-Rethwisch an den Bürgermeister Horst Hagemeister.

 

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